Vita


HANS JÜRGEN HUBER

HANS JÜRGEN HUBER
wurde in Geisenfeld (Oberbayern), der Geburtsstätte des Hallertauer Hopfens, geboren.

Seine musikalische Ausbildung begann im Alter von acht Jahren an den Instrumenten Orgel und Akkordeon. Die heimische Jugendkapelle der Stadt Geisenfeld legte schließlich den Grundstock für seine Ausbildung an der Trompete. Zunächst wollte der damals 11-jährige Hans Jürgen Huber am Schlagzeug ausgebildet werden, aber letztendlich fiel die Entscheidung doch für das Instrument „Trompete“.

In Otto Blasaditsch (Trompeter am Gürzenich-Orchester Köln) fand er seinen „ersten“ Trompetenlehrer, der ihm die Grundschritte der Klassischen Musik näher brachte. Otto Blasaditsch motivierte Hans Jürgen so sehr, dass der Wunsch nach einem Studium an einer Hochschule für Musik entbrannte.

Er erhielt Trompetenunterricht bei Prof. Paul Lachenmeir (Staatl. Hochschule für Musik München) und Herrn Uwe Kleindienst (Solotrompeter Bayer. Staatsorchester München).

Nach erfolgreich bestandener Aufnahmeprüfung erhielt Huber 1994 einen Studienplatz an der Hochschule für Musik „Mozarteum“ in Salzburg im Studiengang Konzertfach Trompete (Solo- und Orchesterklasse) bei Prof. Josef Eidenberger (Bruckner-Konservatorium Linz) und Prof. Hans Gansch (Solotrompeter Wiener Staatsorchester und Wiener Philharmoniker), das er 1997 mit dem  Diplom (Gesamtnote 1,0)  abschloss.

1997 studierte er an der Hochschule für Musik in Frankfurt am Main im Studiengang Künstlerische Ausbildung (Solo- und Orchesterklasse) bei Herrn Wolfgang Bauer (Konzertsolist, Solotrompeter Radio-Sinfonieorchester Frankfurt).

1998 wechselte er im selbigen Studiengang mit seinem zum Professor ernannten Lehrer Herrn Prof. Wolfgang Bauer an die Hochschule für Musik nach Basel.

2000 legte Hans Jürgen sein Diplom an der Hochschule für Musik in Basel mit  Auszeichnung „1,0“ ab.

Aufgrund dieser Auszeichnung erhielt er ein Meisterklassen-Studium mit dem Hauptfach Trompete an der Hochschule für Musik in Augsburg bei Herrn Prof. Uwe Kleindienst, wo er 2002 sein Meisterklassen-Diplom „mit Auszeichnung“ abschloss.

Weitere Trompetenstudien bei Prof. Hannes Läubin (Staatl. Hochschule für Musik München), Edward H. Tarr (Schola Cantorum Basiliensis), Guido Seegers (Solotrompeter Münchner Philharmoniker), Matthias Schmutzler (Solotrompeter Staatskapelle Dresden) bereicherten sein Trompetenspiel ungemein.

Er ist Landes- und Bundespreisträger bei „Jugend musiziert“, wo er jeweils einen 1. Preis errang und anderen diversen Wettbewerben.

Im Jahr 2002 wurde Hans Jürgen Huber für seine musikalischen Leistungen mit dem 1. Kulturpreis der Stadt Geisenfeld geehrt.

Erste Orchestererfahrung sammelte er schon ab 1992 als Solotrompeter im Georgischen Kammerorchester Ingolstadt, wo er immer noch als Solotrompeter tätig ist, und wirkt bei verschiedenen großen Orchestern im In- und Ausland mit, u.a. Bayerisches Staatsorchester München, Münchner Philharmoniker, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks München, Teatro alla Scala Mailand, Philharmonisches Staatsorchester Halle, Rundfunk-Sinfonieorchester des Saarländischen Rundfunks Saarbrücken, Rundfunkorchester des Süd-West-Rundfunks Kaiserslautern, Orchester Philharmonique Suisse.  

2003 bis 2005 war er als s. Solotrompeter am Saarländischen Staatsorchester in Saarbrücken tätig. Die Position als Solotrompeter hält er derzeit am „Orquestra del Festival de Musica Mallorca“ und dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt inne.

2004 erhielt er die große Ehre, am weltberühmten „Opernball“ der Staatsoper Wien als 1. Trompeter mit dem Wiener Opernball-Orchester mitzuwirken. Weiter konzertierte er mit der Sopranistin Juliane Banse („Jauchzet Gott in allen Landen“) und arbeitet mit Dirigenten wie  Lorin Maazel, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Sir Georg Solti, Yehudi Menuhin, Mstislaw Rostropowitsch, Kent Nagano, James Levine, Daniel Barenboim, Prof. Wolfgang Sawallisch, Sylvain Cambreling, Mariss Jansons, Rafael Frühbeck de Burgos, Nikolaus Harnoncourt, Jun Märkl, Marcello Viotti, Simone Young, Lothar Zagrosek u.v.a.. 

Hans Jürgen Huber tritt  als Konzertsolist in allen möglichen Besetzungen auf, wobei er ein breites Repertoire aller Musikepochen vorweisen kann (u.a. Leopold Mozart, Joseph Haydn, Henri Tomasi).

Im Dezember 2002 erschien seine erste Solo-CD „Festivo splendore di tromba“ mit Trompete und Orgel zusammen mit Franz Günthner. Franz Günthner und Hans Jürgen Huber gründeten daraufhin das Duo „Concerto Royal“.

Zahlreiche CD-Produktionen mit Edita Gruberova, Thomas Hampson, Vesselina Kaserova, Georgisches Kammerorchester (u.a. alle 9 Sinfonien von Ludwig van Beethoven) u.v.a. ordnet Hans Jürgen Huber seiner musikalischen Laufbahn eine sehr bedeutende Rolle zu.

Eine ebenso bedeutende Rolle erhält auch seine Tätigkeit als Komponist und Arrangeur. Seine  Kompositionen und Arrangements wurden bereits von verschiedenen Orchestern auf Tonträger aufgenommen.

Hans Jürgen Huber ist ein gefragter Dozent für Workshop Trompete, Registerproben und ein beliebter Instrumentallehrer. 2009 folgte er dem Ruf eines Lehrauftrages im Fach Trompete am musischen Gymnasium „Gabrieli Gymnasium“ in Eichstätt und dem Hallertau Gymnasium in Wolnzach.

Das große Vorbild von Hans Jürgen Huber ist der König der Trompete „MAURICE ANDRÉ“, über den einer so salopp schrieb: „Seine Kunst bläst sogar dem Teufel ein Ohr ab!“

Besonderer Dank für die stetige, liebevolle Unterstützung seiner musikalischen Ausbildung und seines beruflichen Werdeganges gilt in erster Linie seiner Familie Anna-Elisabeth Huber und Johann Huber und seiner Schwester Martina mit Familie.
Von ganzem Herzen DANKE !